Astronomie kurz erklärt

Die meisten dieser Videos entstanden im Rahmen des Projekts "Flipping the Cosmos", gefördert von der Carl-Zeiss-Stiftung. Im Rahmen dieses Projekts stellen wir unseren Astronomiekurs für Lehramtsstudierende Physik Gymnasium an der Universität Heidelberg auf ein Inverted-Classroom-Format und aktives Lernen um.

Wie kann man Schwarze Löcher nachweisen?

Schwarze Löcher senden per Definition kein Licht aus. Wie kann man sie trotzdem nachweisen? Markus Pössel erklärt, wie die Sternbewegungen im Zentrum unserer Milchstraße darauf hinweisen, dass sich dort ein supermassereiches Schwarzes Loch verbirgt, was es mit Akkretionsscheiben und aktiven Galaxienkernen auf sich hat, und wie Forscher hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft den "Schatten" eines Schwarzen Lochs direkt zu fotografieren.

Was ist ein Schwarzes Loch?

Markus Pössel erklärt, was es mit Schwarzen Löchern auf sich hat und wie sie den Raum zweiteilen – in die Außenwelt und in einen inneren Bereich, aus dem im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie nichts, was hineingefallen ist, jemals wieder hinauskommen kann.

Der Aufbau der Milchstraße

Markus Nielbock erklärt die Struktur und die wichtigsten Bestandteile unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.

Das interstellare Medium

Unsere Milchstraße besteht nicht nur als Sternen - Markus Nielbock erklärt, was zwischen den Sternen sonst noch so an Materie zu finden ist und wie sie sich bemerkbar macht.

Was ist ein Neutronenstern?

Kurze Beschreibung von Neutronensternen, ihrer Entstehung und wie sie als Pulsare zu blinken scheinen von Markus Pössel.

Wie wir die Urknallphase beobachten können

Die kosmische Hintergrundstrahlung ist Licht, das uns fast direkt aus der Urknallphase vor rund 13,8 Milliarden Jahre erreicht. Aber warum sehen wir überhaupt noch die Urknallphase, obwohl sie schon lange vorbei ist? Die Antwort hat mit den großen Entfernungen in unserem Kosmos zu tun.

Wie kommt man auf so etwas wie den Urknall

Wie kommt man eigentlich darauf, dass es so etwas wie den Urknall gegeben hat? Kurze Erklärung von Markus Pössel

Ein kurzer Überblick über die Urknallphase

Was aus Sicht der modernen Kosmologie direkt nach dem Urknall geschah: Inflation, dann immer mehr gebundene Systeme wie Atomkerne und Atome, am Ende die Entstehung von Galaxien und Galaxienhaufen.

Welchen Teil des Universums können wir überhaupt beobachten?

Können wir unendlich weit ins All sehen? Wenn nicht, wo liegt die Grenze? Markus Pössel erklärt, was es damit auf sich hat und warum der Urknall dafür verantwortlich ist, dass das beobachtbare Universum begrenzt ist.

Kosmische Expansion: der Skalenfaktor

Wenn der Kosmos expandiert, ändern sich alle Abstände darin proportional zu ein und demselben Faktor - gerade so, als würde man ein und dasselbe Muster bei unterschiedlichen Vergrößerungen, bei unterschiedlichen Maßstäben betrachten. Der Faktor heißt kosmischer Skalenfaktor. Markus Pössel vom Haus der Astronomie erklärt, was es damit auf sich hat.

Kosmische Expansion: die Hubble-Relation

Unser Kosmos expandiert: alle Abstände zwischen fernen Galaxien nehmen in derselben Weise, konkret: proportional zum gleichen universellen Skalenfaktor zu. Markus Pössel vom Haus der Astronomie erklärt, was das für direkte Konsequenzen hat: die Abstände ferner Galaxien und die Geschwindigkeiten, mit denen sich diese Galaxien von uns entfernen, sind direkt proportional. In ein Abstand-Geschwindigkeits-Diagramm eingetragen liegen sie (näherungsweise) auf einer Geraden. Dieser Umstand führte überhaupt erst dazu, dass Astronomen auf den Gedanken eines expandierenden Universums kamen.

Exoplaneten nachweisen: Transitmethode

Kurze Einführung in die Grundlagen der Transitmethode – Exoplaneten nachweisen über Abschattung des Stern durch einen vorbeiziehenden Planeten. Mit Markus Nielbock; Video: Markus Pössel.

Exoplaneten nachweisen: Radialgeschwindigkeitsmethode

Kurze Einführung in die Grundlagen der Radialgeschwindigkeitsmethode - Exoplaneten nachweisen über Dopplerverschiebungen der Spektrallinien ihres Sterns. Mit Markus Nielbock; Technik: Markus Pössel.
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