Große mehrtägige Lehrerfortbildung zu Astronomie und Raumfahrt ab heute in Heidelberg
Im Haus der Astronomie kommen heute 100 Lehrpersonen der MINT-Fächer aus ganz Deutschland zu einer dreitägigen Fortbildung zusammen.
Auf den Punkt gebracht
- Spannendes dreitägiges Programm: Die Fortbildung bietet Vorträge zu aktuellen Themen aus Astronomie und Raumfahrt, Workshops zu fachdidaktischen Ideen sowie viel Zeit zum fachlichen Austausch von Erfahrungen aus den Schulen.
- Großzügige Förderung durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung: Dank der Förderung erhalten alle Teilnehmenden einen Zuschuss zur Deckung der Kosten für Anfahrt und Übernachtung.
- Engagierte Lehrkräfte aus ganz Deutschland: Schon seit fast 15 Jahren kommen jährlich etwa 100 Lehrkräfte aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik ins Haus der Astronomie, um neue Impulse für den Schulunterricht zu erhalten.
Wie kaum ein anderer Wissenschaftsbereich vereint die Astronomie Naturwissenschaften und Technik. Daher kann sie, insbesondere durch die Faszination für das Weltall, Kinder und Jugendliche für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) begeistern.
Diese Erkenntnis teilen auch die 100 Lehrkräfte, die zur großen bundesweiten Wilhelm-und-Else-Heraeus-Lehrerfortbildung für Astronomie und Raumfahrt ins Haus der Astronomie (HdA), ein einzigartiges Zentrum für astronomische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, kommen. Die bundesweite Lehrerfortbildung findet in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt und zählt damit zu den erfolgreichsten Veranstaltungen des HdA.
Während der drei Tage vom 5. bis zum 7. November informieren vormittags spannende Vorträge über aktuelle Entwicklungen in der astronomischen Forschung und der Raumfahrt. Nachmittags präsentieren Mitarbeitende des HdA und Lehrpersonen in Workshops neue Materialien für den Schulunterricht, stellen Lehrkonzepte vor oder tauschen sich über ihre Erfahrungen bei der Vermittlung von Lehrinhalten in den Schulen aus. „Dieses ausführliche und ganzheitliche Konzept überzeugt viele Lehrkräfte, sodass sie jedes Jahr daran teilnehmen“, sagt HdA-Mitarbeiter Simon Kraus, der die Fortbildung federführend organisiert.
Zu den Highlights zählen in diesem Jahr Vorträge über die Asteroiden im inneren Sonnensystem und über das Artemis-Programm der NASA, aber auch Neues aus der Gravitationswellenforschung und der Kosmologie. Workshops vermitteln Ideen für die Schulpraxis zu drehbaren Sternkarten, von Smartteleskopen bis hin zu eigenen Beobachtungen mit einem Radioteleskop.
Das HdA auf dem Königstuhl in Heidelberg befindet sich direkt neben dem Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), einer der weltweit renommiertesten astronomischen Forschungseinrichtungen. Mit großer Unterstützung durch die Klaus Tschira Stiftung ging das HdA vor 15 Jahren aus den bereits bestehenden Projekten zur Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit am MPIA hervor.
MN
