Science Meets Fiction: „The Dish“
Am 16. Oktober verwandelt sich das Planetarium des Hauses der Astronomie wieder einmal in einen Kinosaal: Wir zeigen die australische Filmkomödie „The Dish“ in Dolby Surround und in voller Länge, wenn auch ohne Popcorn und Getränke – dafür aber mit einem kurzen Einführungsvortrag von Dr. Markus Nielbock.
Im Mittelpunkt des Films steht das Parkes-Teleskop, das mit seinen 64 Metern Durchmesser im Jahr der Mondlandung, 1969, eines der modernsten Radioteleskope der Welt war. Es spielte bei der LiveÜbertragung der Mondlandung eine zentrale Rolle. Im Mittelpunkt der Weltaufmerksamkeit zu stehen, war für die Besatzung des Teleskops jedoch eine nervenaufreibende Erfahrung…
"The Dish" ehrt mit viel Charme und Humor den australischen Beitrag zur Apollo 11-Mission und der Mondlandung im Jahre 1969. Dabei gönnt er sich eine gehörige Portion erzählerische Freiheit, um die Geschichte der Rolle Australiens beim reibungslosen Funkkontakt mit der Crew und bei der Übertragung der ersten Fernsehbilder vom Mond zu erzählen. Der Film nutzt die historische Hintergrundgeschichte, um die Stimmung und Begeisterung dieser Zeit für das Mondprogramm wiederzugeben, die 1969 die gesamte Welt erfasste. Dabei konzentriert er die Handlung auf die liebenswerten Menschen in Parkes, in dessen Nähe eines der größten und besten Radioteleskope der Welt steht. Es lieferte den Großteil der Fernsehbilder, die die Welt von Neil Armstrong und Edwin Aldrin auf dem Mond sah. Der Film gilt in Australien bis heute als kulturelles Denkmal und Meilenstein des australischen Films.
Das Haus der Astronomie zeigt den Film anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des deutschen Kinostarts im Juli 2001. Die Vorführung dient zugleich dem Gedenken an den kürzlich im Alter von 78 Jahren verstorbenen Hauptdarsteller Sam Neill, der im Film als besonnener Sternwarten-Leiter Cliff Buxton glänzt. Wir zeigen den Film in deutscher Synchronisation.
Markus Nielbock vom Haus der Astronomie schildert in einem Kurzvortrag die wahren Begebenheiten und vergleicht sie mit den dramaturgisch verdichteten Schilderungen des Films. Dabei stellt er beispielsweise heraus, dass die Welt zu Beginn andere, schlechtere Bilder sah als die Zuschauer in Australien.
Da die Veranstaltungen am Haus der Astronomie häufig ausverkauft sind, empfehlen wir, den Vorverkauf zu nutzen. Karten zu 6,00 Euro erhalten Sie online über die Webseite des Hauses der Astronomie und bei allen ztix-Vorverkaufsstellen, in Heidelberg bei Zigarren Grimm, Sofienstraße 11.
