Resolution der Vereinigung der Sternfreunde gegen Lichtverschmutzung

8. Dezember 2015

Das Haus der Astronomie unterstützt die Bemühungen der VdS, Verantwortliche aus Politik, öffentlichen Verwaltungen, Handel, Gewerbe und Industrie ebenso wie Privatpersonen auf die Problematik der Lichtverschmutzung hinzuweisen und zum Handeln aufzufordern

Schaurig schön: Die Lichter von Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen bei Nacht, so wie man sie vom Dach des Max-Planck-Instituts für Astronomie sehen kann.

In Paris treffen sich derzeit hochrangige Politiker aus fast 150 Ländern, um über das Problem der Erwärmung unseres Planeten zu beraten. Die weltweit zunehmende Lichtverschmutzung ist ein Teil dieses Problems, da sehr übermäßig häufig Energie bei der Beleuchtung der Städte verschwendet wird, wenn diese falsch ausgeführt ist – mit negativen Folgen für Mensch und Tierwelt weit über den Verlust des Anblicks des Sternhimmels hinaus.

Die Mitglieder von Deutschlands größtem Verein von Amateurastronomen, der Vereinigung der Sternfreunde e. V. (kurz VdS), haben auf der 32. Mitgliederversammlung am 21. November 2015 im Haus der Wissenschaft in Braunschweig eine Resolution gegen Lichtverschmutzung und für eine natürliche Nacht zum Schutz von Mensch und Umwelt verabschiedet. Die Resolution wendet sich an die zuständigen Ministerien und die allgemeine Öffentlichkeit, um im gerade zu Ende gehenden Jahr des Lichts nochmal verstärkt auf die Problematik hinzuweisen und so zu versuchen, der zunehmenden Lichtverschmutzung Einhalt zu gebieten.

Das Haus der Astronomie unterstützt die Resolution ebenso wie die Zeitschrift Sterne und Weltraum, die Astronomische Gesellschaft (AG) und die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien (GDP).

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