Gebäude

HdA-Gebäude im Sommer 2012. Bild: HdA/M. Pössel

Das Gebäude des Hauses der Astronomie auf dem Heidelberger Königstuhl ist im Herbst 2011 fertiggestellt worden. Bauherrin des Gebäudes ist die Klaus Tschira Stiftung. Der spektakuläre Entwurf des Darmstädter Architekten Manfred Bernhardt (Architekten Bernhardt + Partner) ist der Form und Dynamik der Spiralgalaxie M51 nachempfunden:

Bild links: Architekten Bernhardt+Partner. Bild rechts: NASA/ESA, S. Beckwith (STScI), Hubble Heritage Team (STScI/AURA); nachträglich perspektivisch verzerrt.

In den Spiralarmen des Gebäudes befinden sich Workshopräume für Gruppen (z.B. Schulklassen), Ausstellungsfläche und Büros.

Bild: Architekten Bernhardt+Partner

Das Zentrum der "Galaxie" bildet ein multifunktionaler Hörsaal mit 101 Sitzplätzen, der mit modernster, multimedialer Technik ausgestattet ist. Hier können Bilder und 3D-Visualisierungen, wie sie die Astronomen aus Beobachtungen und Computersimulationen erhalten, eindrucksvoll gezeigt werden. Das nachhaltige Energiekonzept nutzt Geothermie, um das Gebäude zu beheizen und zu kühlen.

Die Stockwerke des Gebäudes ruhen auf zentralen Säulen – eine Bauweise mit großen Ähnlichkeiten zum Brückenbau. Dass die Außenwände daher kaum tragende Funktion haben, erlaubt es, die Außenfassade besonders offen zu gestalten.

Eine Beobachtungsstation mit Platz für die Kleinteleskope des Hauses der Astronomie befindet sich auf dem Gelände der benachbarten Landessternwarte.

Das Gebäude hat u.a folgende Peise und Auszeichnungen erhlten:

ICONIC Awards Kategorie Architektur (2014)
Hugo-Häring-Auszeichnung (2014)
Knauf Award Kategorie "Design" (2013)
ISOVER Energy Efficiency Award (2013)
gussAward der Beratungsstelle für Gussasphalt e.V. (2012)

Zur Redakteursansicht