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Brümmer, Sigrid
Sigrid Brümmer
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Raum: H-516

Astronomie am Sonntagvormittag 2018

Zukunft seit 1898: Astronomische Forschung in Heidelberg: gestern – heute – morgen

30. September / 14. Oktober / 28. Oktober / 18. November /
25. November 2018
jeweils um 11:00 Uhr im Haus der Astronomie

Hintergrundbild: Orionnebel (M42), Aufnahme mit dem 72cm Waltz-Teleskop, 24. November 1906 Bild vergrößern
Hintergrundbild: Orionnebel (M42), Aufnahme mit dem 72cm Waltz-Teleskop, 24. November 1906

Heidelberg ist mit sieben in der Astronomie forschenden Instituten ein bedeutendes internationales Zentrum dieser Wissenschaft. Die ersten Ansätze gab es bereits vor 500 Jahren, als noch mit bloßem Auge beobachtet wurde und die Astronomie eng mit der Astrologie verknüpft war. Kurz nach der Erfindung des Fernrohrs 1608 wurden in Heidelberg sechs Teleskope gebaut und weltweit erstmals mit wissenschaftlichen Messinstrumenten verbunden.

Heidelberg ist auch die Geburtsstadt der Astrophysik: der Chemiker Robert Bunsen und der Physiker Gustav Kirchhoff konnten 1859 erstmals mittels eines selbstgebauten Spektrometers die dunklen Linien im Sonnenspektrum als Fingerabdrücke chemischer Elemente in der Sonnenatmosphäre erklären. Ab diesem Zeitpunkt ließen sich Physik und Chemie des Weltalls vom Erdboden aus erschließen. Vor 120 Jahren gelang es dann Max Wolf, der als Liebhaberastronom in seiner Privatsternwarte in der Altstadt gestartet war, die erste europäische Bergsternwarte auf dem Königstuhl zu errichten. Wolf war ein Pionier der Astrophotographie und machte die Königstuhl-Sternwarte zu einem Weltzentrum kleiner Planeten.

Mit der Gründung des benachbarten Max-Planck-Instituts für Astronomie entstand dann vor 50 Jahren eine Forschungseinrichtung die für viele Astronomen den Zugang zu Großteleskopen auf dem Calar Alto in Spanien eröffnete.

Mit dieser Vortragsreihe soll das 120-jährigen Bestehen der Landessternwarte Heidelberg gewürdigt werden, die seit 2005 zusammen mit dem Astronomischen Rechen-Institut und dem Institut für Theoretische Astrophysik als Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg eine gemeinsame Forschungseinrichtung bildet.

Kartenvorverkauf:

Zigarren Grimm GmbH
Sofienstr. 11
69115 Heidelberg

Weitere Vorverkaufsstellen außerhalb Heidelbergs finden Sie hier. Zusätzlich können Sie die Karten direkt über die Webseiten des Hauses der Astronomie bestellen, ein Klick auf das jeweilige Datum bringt Sie direkt zum Online-Vorverkauf. Der Eintrittspreis einschließlich der beim Vorverkauf anfallenden Systemgebühren beträgt 5 Euro. Bitte beachten Sie, dass Ticketkäufe verbindlich sind.

Restkarten für die jeweilige Veranstaltung sind an der Abendkasse erhältlich. Reservierungen sind leider nicht möglich.

Termine 2018

30. September

Von der Plattenkamera zum größten Weltraumteleskop
120 Jahre astronomische Forschung auf dem Heidelberger Königstuhl
Prof. Dietrich Lemke, Max-Planck-Institut für Astronomie

14. Oktober

Auf den Schultern von Kirchhoff und Bunsen -
Was Spektren uns über das Weltall verraten
Prof. Andreas Quirrenbach, Landessternwarte Heidelberg (Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg)

28. Oktober

Exoplaneten - Wie wir sie finden und was wir über sie lernen
Dr. Martin Kürster, Max-Planck-Institut für Astronomie

18. November

Weißt Du wieviel Sternlein stehen?
Gaia revolutioniert die Astronomie
Dr. Michael Biermann, Astronomisches Rechen-Institut (Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg)

25. November

Planetenentstehung auf der Spur
Prof. Cornelius Dullemond, Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg

 
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