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    Mit Musik zu den Sternen

    22. März 2017

    Ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis gab es am 16.3. im Haus der Astronomie. Dort erlebten die Besucher im ausverkauften Klaus-Tschira Auditorium ein Konzert des Ensembles Blue Planet Music unter dem Sternenhimmel der Planetariumskuppel.

    Die Musiker Roswitha Meyer (Querflöte und Konzeption) und Tilman Albrecht (Cembalo und Zitate) verzauberten das Publikum mit Werken von Pachelbel, Scarlatti, J.S. Bach und Vivaldi vor der Kulisse des Weltraums, die sich passend zur Musik immer wieder veränderte und von Natalie Fischer (Planetarium und Sternenspaziergänge) arrangiert wurde. Originalzitate verschiedener Astronauten und zwei geführte Spaziergänge unter dem Sternenzelt rundeten das gut 80 minütige Programm ab.

    <p>Das Ensemble Blue Planet Music mit Roswitha Meyer (Querflöte) und Tilman Albrecht (Cembalo) mit Natalie Fischer (Planetarium) vom Haus der Astronomie nach dem Konzert.</p>
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    Das Ensemble Blue Planet Music mit Roswitha Meyer (Querflöte) und Tilman Albrecht (Cembalo) mit Natalie Fischer (Planetarium) vom Haus der Astronomie nach dem Konzert.

     

    Es war der erste Versuch am Haus der Astronomie, zwei völlig unterschiedliche Schubladeninhalte miteinander zu vermischen: Musik und Naturwissenschaften.

    Schon vor Beginn der Veranstaltung wurden die Zuschauer durch einen Livestream der Internationalen Weltraumstation ISS auf die sich unter ihr befindliche Erde auf das Thema eingestimmt. Wie bestellt flog die ISS dann zu Beginn des Konzerts auf die Nachtseite der Erde hinein und das Konzert konnte beginnen.

    Mit den ersten Klängen des Kanons in D-Dur von Pachelbel begann die Reise mit einem Flug durch unsere Milchstraße, vorbei an den Sternbildern und Planeten bis hin zur Erde. Es folgten Sonate in E-Dur und Sonata in C-Dur von D. Scarlatti, Präludium und Fuge in C-Dur, Trio Sonata in G-Dur, Sonata in E und Italienisches Konzert in F-Dur von J.S. Bach, sowie „La notte“ aus dem Konzert für Flöte und Orchester Nr.2 in g-Moll von A. Vivaldi. Visuell ging währenddessen die Reise zu den Planeten unseres Sonnensystems, zu unserem Erdmond, zu der Tag- und der Nachtseite der Erde und zu den Sternen und Sternbildern. Unter den erneuten Klängen des Kanons von Pachelbel wurde die Erde am Ende des Konzerts dann wieder kleiner und kleiner und kleiner, bis sie mitsamt des Sonnensystems und schließlich der Milchstraße in den unendlichen Weiten des Weltalls verschwand. Nach dem Konzert nutzen viele Besucher noch Gelegenheit, sich mit den Künstlern zu unterhalten.

    Motiviert durch diese erfolgreiche Veranstaltung arbeitet das Haus der Astronomie an einer Fortsetzung der „Musikalischen Sternstunden“.

     
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