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Carolin Liefke
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Pössel, Markus
Markus Pössel
Leiter, HdA und Leiter, MPIA-Öffentlichkeitsarbeit
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Das Zooniversum

Das Zooniverse, zu Deutsch "Zooniversum", ist ein Internetportal, das eine Reihe astronomiebezogener und anderer Forschungsprojekte unter einem gemeinsamen Dach vereint. Das Besondere an diesen Projekten ist, dass sich jedermann daran beteiligen kann, ganz unabhängig von Alter, Schulbildung und Beruf – so genannte Citizen Science.

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Bild: SDSS

Begonnen hat das Zooniversum im Jahr 2007 mit Galaxy Zoo, wo die Teilnehmer mehrere hunderttausend Galaxien aus den Aufnahmen der automatischen Himmelsdurchmusterung SDSS (siehe Beispielbild rechts) nach ihrer Form und anderen Eigenschaften in Kategorien einsortiert und außerdem nach Besonderheiten gesucht haben, eine Aufgabe, für die das menschliche Auge bis heute besser geeignet ist als ein automatisiertes Computerprogramm. Nach dem Abschluss von Galaxy Zoo entstanden mehrere Folgeprojekte, die schließlich zum heutigen Zooniversum zusammenwuchsen. Von Beginn an wurde das Portal durch Diskussionsforen und Blogs ergänzt, in denen Wissenschaftler und Teilnehmer miteinander in Kontakt kommen und sich untereinander austauschen können, und in denen auch neue Forschungsergebnisse aus den beteiligten Projekten bekannt gegeben werden.

Für viele Menschen, die gern bei den Projekten des Zooniversums mitmachen würden, stellt der Umstand, dass die Galaxy Zoo-Webseiten auf Englisch verfasst sind, ein Hindernis dar. Daher haben sich in mehreren Ländern Initiativen gebildet, um die Seiten des Zooniversums in andere Sprachen zu übersetzen. Das Haus der Astronomie hat bei der Übersetzung des aktuellen Galaxy Zoo-Nachfolgers Galaxy Zoo: Hubble ins Deutsche mitgewirkt.

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