Überschrift

    Fischer, Natalie
    Natalie Fischer
    Wissenschaftl. Mitarbeiterin, HdA
    Telefon: (+49|0) 6221 528-165

    Ein Himmel voller Sterne - Verleihung der Forscherstationsplaketten im Mannheimer Planetarium

    9. Februar 2015

    Einen Stern mit dem eigenen Namen: Für 106 Kindergärten und Grundschulen der Rhein-Neckar-Region wurde dieser Traum für einen Augenblick Wirklichkeit. Bei der Verleihung der Forscherstations-Plaketten 2014 am gestrigen Montag, 9.2.2015, leuchteten ihre Namen im Kuppelzelt des Planetariums in  Mannheim am nächtlichen Sternenhimmel. Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung, ehrte im Rahmen ihres Jahresempfangs auf diese Weise die Einrichtungen für ihr besonderes Engagement im Bereich früher naturwissenschaftlicher Bildung. 

    N. Fischer am Stand des Hauses der Astronomie Bild vergrößern
    N. Fischer am Stand des Hauses der Astronomie

    Anlässlich des 10 jährigen Jubiläums der Forscherstation und des 1. Geburtstages der Kooperation mit dem Haus der Astronomie hatte sich die Forscherstation ein ganz besonderes Programm ausgedacht. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin der Forscherstation Petra Gürsching blickte Prof. Dr. Manuela Welzel-Breuer, wissenschaftliche Leiterin der Forscherstation, in ihrem Vortrag auf „Sternstunden“ in den vergangenen zehn Jahren zurück und gab einen Ausblick auf das Fortbildungsprogramm in 2015.

    Natalie Fischer, Mitarbeiterin am Haus der Astronomie in Heidelberg und Fortbildnerin der Forscherstation für die Fortbildungen „Sonne, Mond und Sterne“ für den Bereich Kindergarten und „Entdecke das Weltall“ für den Bereich Grundschule, erläuterte, warum Astronomie bereits in der frühen naturwissenschaftlichen Bildung nicht fehlen sollte: „Durch die Beschäftigung mit Planeten und Sternen wird Kindern vor Augen geführt, wie einzigartig unsere Erde ist. Nur hier sind die Bedingungen für unsere menschliche Existenz gegeben. Das Wissen, das alles miteinander verbunden ist, Umweltbewusstsein und auch ein globales Zusammengehörigkeitsgefühl werden so gestärkt.“ Fischer ließ die Gäste auf zuvor vorbereiteten Karten das Sternenbild des Kepheus nachzeichnen, das in verblüffender Weise dem Logo der Forscherstation ähnelt: Verbindet man die fünf Hauptsterne des Bildes ergibt sich das Häuschen der Forscherstation.

    Mehr vom Sternenhimmel gab es im Vortrag von Dr. Michael Sarcander, von der Planetarium Mannheim gGmbH, zu entdecken. Bei einer Projektion des Nachthimmels über Mannheim in die Kuppeldecke des Planetariums waren nicht nur Kepheus sondern auch die Sternbilder der großen Bärin und des kleinen Bären mit von der Partie. Mit einem Mal kam Bewegung in den nächtlichen Himmel und es „regnete“ Sternschnuppen auf die Besucher, während die Namen aller 106 Plakettenträger 2014 als Sternschnuppen-Schweif am Himmel zu lesen waren.

    Sternschnuppen über Mannheim Bild vergrößern
    Sternschnuppen über Mannheim

    Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die fiktiven Sternschnuppen am Himmel als konkrete Forscherstations-Plaketten, die mit Leuchtsternen versehen am Boden lagen. Stellvertretend für alle Plaketten-Träger überreichte Fischer die Emaille-Schilder an die 15 Teilnehmerinnen, die im vergangenen Jahr erfolgreich die von ihr geleitete Fortbildung „Sonne, Mond und Sterne“ absolviert hatten. Die übrigen Kindergärten und Grundschulen nahmen ihre Auszeichnung beim späteren Empfang im Foyer aus den Händen ihrer Fortbildnerinnen und Fortbildner entgegen.

     
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